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Volles Starterfeld beim Finale DMV GTC und DUNLOP 60

05.10.2017 Kategorie: Hockenheimring

Das achte und letzte Rennwochenende DMV GTC und DUNLOP 60 (06./07. Oktober) verspricht Motorsport vom Feinsten. Beim DMV Int. Automobil-Preis von Hockenheim werden insgesamt fast 40 Autos erwartet.

„Beim DMV GTC alleine erwarten wir über 30 Autos zu den Rennen. Beim DUNLOP 60 dürfen es diesmal auch 20 bis 25 Autos werden“, so Veranstalter Ralph Monschauer. „Jetzt hoffen wir, dass es nicht noch kurzfristig Ausfälle im Vorfeld oder beim Test am Donnerstag gibt.“

Doch die Entwicklung der Serie ist eindeutig. In den letzten drei Jahren hat man das Konzept immer weiter verbessert und lockt nun auch größere Teams mit ihren Piloten an. „Bei uns geht es nicht um eine Weltmeisterschaft! In erster Linie sollen die Piloten hier ihrem Hobby nachgehen und Spaß haben. Hier sehen wir unsere Kundschaft und verstehen uns als Dienstleister, der die Wünsche der Teams erfüllen kann.“

Und das scheint aufzugehen. Insgesamt 23 GT3-Fahrzeuge werden zu den Rennen kommen. Neben den vielen Audi R8 LMS auch wieder einige Lamborghini Huracan, Mercedes SLS und AMG GT3, Porsche oder BMW Z4 GT3. Dazu diesmal auch zwei Ferrari 488 GT3 von Rinaldi Racing, die sich die Serie mal aus der Nähe anschauen wollen. Noch offen ist, welche Autos in der Klasse 8 (nach BoP) oder in Klasse 10 (offen) fahren werden. „Hier überlegen wir für die neue Saison aber Änderungen vorzunehmen. Das wollen wir mit den Teams besprechen“, so Monschauer.

Gleich neun Cup-Porsche werden erwartet. Das gibt auch in der Klasse 7 dann einen spannenden Kampf um jeden Zentimeter. „Wir wollen auch in Zukunft für die Cup-Porsche ein Zuhause anbieten. Wir denken weiterhin, dass sich die Cup-Porsche und die GT3 prima ergänzen können und wir eine schöne Plattform anbieten können.“

Dazu kommen noch aufregende Fahrzeuge wie der Pagani Zonda von Antonin Herbeck oder aber der Praga R1 Turbo von Max Aschoff, der sich erneut Daniel Keilwitz zu Hilfe geholt hat. Als alten Bekannten darf man Johannes Kreuer begrüßen, der mit seinem Donkervoort immer wieder gerne gesehen ist. Genauso wie Jean-Luc Weidt im Toyota TMG86, der in diesem Jahr seine erste Erfahrungen im Cup gemacht hat und von dem wir nächstes Jahr sicherlich noch mehr hören werden.

Was die Teams betrifft, so hat man hier auch einige dabei, die man schon von anderen Rennen kennt. Wie Land Motorsport, Aust Motorsport, Rinaldi Racing, Schütz Motorsport, http Motorsport, GetSpeed Performance oder auch Twin Busch Motorsport, die schon in VLN, ADAC GT Masters, Blancpain, etc im Einsatz waren. Aber auch HCB Rutronik Racing, die genauso wie Aust in Macau starten werden.

Der weibliche Bereich ist diesmal wieder hervorragend abgebildet. Gleich drei hübsche und sympathische Rennamazonen sind im Einsatz. Evi Eizenhammer (Audi R8 LMS) und Suzanne Weidt (Lamborghini Huracan GT3) haben die Jungs schon öfters in diesem Jahr gezeigt, dass man sie nicht unterschätzen sollte. Dazu kommt jetzt aber noch die 19-Jährige Carrie Schreiner. Sie wird im Team von Aust Motorsport einen Audi R8 LMS pilotieren. Bisher war die Saarländerin zwei Jahre (2015/2016) in der Formel 4 unterwegs und holte sich in dieser Saison viele Podestplätze und sogar Siege in der Lamborghini Super Trofeo Asia und Europe. Interessant ist hierbei die Tatsachen, dass schon Vater Frank Schreiner kein Unbekanter in der Serie ist. 2011 wurde der ehemalige Tischtennis-Profi und Inhaber von DONIC, Meister in der DMV TCC mit einem Porsche 996 GT3.

Carrie wird sich das Aust-Cockpit im DUNLOP 60 mit Markus Pommer teilen. Der erfahrene GT3-Pilot konnte in diesem Jahr im ADAC GT Masters ein Rennen gewinnen und dürfte der jungen Pilotin eine große Hilfe sein. Zusammen startet man im DUNLOP 60.

Neben Pommer gibt es noch mehr prominente Namen, die man am Wochenende dabei hat. So wird Uwe Alzen wieder im Team Spirit Racing Dietmar Haggenmüller (Mercedes AMG GT3) und Suzanne Weidt unterstützen. Seitdem der ehemalige DTM-Pilot und Sieger der 24h Nürburgring dabei ist, hat Teamchef Haggenmüller einen kongenialen Partner, die sich gegenseitig ergänzen. Dazu hat man mit Martin Konrad (Lamborghini Huracan GT3) ein weiteres heißen Eisen im Feuer. Daniel Keilwitz kommt als Fahrer-Vizemeister und Teammeister des ADAC GT Masters zur Unterstützung des EDAKA Racing Teams Aschoff für den Praga R1T. Kenneth Heyer ist ja schon ein Stammgast im DMV GTC und DUNLOP 60. Der Mercedes-Pilot ist für Sepp Klüber (equipe vitesse) dabei und durfte in diesem Jahr schon wiederum einige Erfolge im Langstreckensport feiern. Dennis Busch (Audi R8 LMS) absolvierte in diesem Jahr die Saison im ADAC GT Masters und war davor schon in der VLN und bei den 24h Nürburgring schnell unterwegs.

In der Meisterschaft ist noch nicht alles entschieden. Doch das Team HCB Rutronik Racing mischt wieder ganz oben mit. So führen im DMV GTC momentan mit Fabian Plentz/Egon Allgäuer (Audi R8 LMS ultra) zwei Piloten des Teams vor ihrem Teamkollegen Tommy Tulpe (Audi R8 LMS). Platz drei für Benni Hey (Porsche 991 GT3R). In der Meisterschaft der 60 Minuten-Rennen, dem DUNLOP 60, ist es umgekehrt. Hier führt zur Zeit Tommy Tulpe vor Fabian Plentz. Dahinter kommen Karlheinz Blessing/Manuel Lauck (Porsche 991 GT3 Cup). Entschieden werden am Wochenende aber noch weitere Klassen, wie z.B. der Deutschland Cup (alle Rennen in Deutschland), der Europa Cup (alle europäischen Rennen außerhalb Deutschlands), der Hockenheim-Cup oder die ProAM-Wertung der Klasse 8 und 10.

„Wir dürfen uns also über ein tolles Finale auf dem Hockenheimring freuen“, so abschließend nochmals Ralph Monschauer.

Los geht es am Donnerstag mit den Testfahrten. Ab Freitagmittag wird es dann in den Qualifying-Sitzungen wichtig für die Startaufstellungen zu den jeweiligen Rennen. Der Samstag steht ganz im Zeichen der Rennen. Und hier wird es in Zusammenarbeit mit dem DMV und „3DRACE log“ um Lars Zander auch eine Neuerung geben. Die drei Rennen werden live ins Internet übertragen.

Alle wichtigen Infos darüber im Internet unter: www.dmv-gtc.de oder auf Facebook: Int. DMV GTC

DMV GTC
Freitag, 06.10.2017
09.25 – 09.45 Uhr Test- und Einstellfahrten (20 Minuten)
10.50 – 11.20 Uhr Freies Training (30 Minuten)
13.45 – 14.05 Uhr Qualifying 1 (20 Minuten)
15.30 – 15.50 Uhr Qualifying 2 (20 Minuten)

Samstag, 07.10.2017
10.50 – 11.20 Uhr Rennen 1 (30 Minuten)
13.05 – 13.35 Uhr Rennen 2 (30 Minuten)

DUNLOP 60
Freitag, 06.10.2017
16.45 – 17.25 Uhr Qualifying

Samstag, 07.10.2017
15.50 – 16.50 Uhr Rennen