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Motorsport hautnah beim Saisonfinale der „Liga der Supersportwagen“ auf dem Hockenheimring

31.08.2017 Kategorie: ADAC GT Masters
  • Heimspiel für einige Protagonisten beim Finale des ADAC GT Masters 2017
  • Das Teilnehmerfeld in der „Liga der Supersportwagen“ wird immer jünger
  • Exklusives Erlebniswochenende zum Schnäppchenpreis – „Racing Live“

Der Kampf um den Meistertitel im ADAC GT Masters 2017 geht in die heiße Phase. Zwar erfreut sich der Franzose Jules Gounon (Callaway-Corvette C7 GT3-R) im Moment eines vermeintlich komfortablen Vorsprungs von 38 Punkten und hat damit beim vorletzten Rennwochenende der „Liga der Supersportwagen“ vom 15.–17. September auf dem Sachsenring bereits einen ersten Titel-Matchball. Doch sicher kann sich der Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Jean-Marc Gounon seiner Sache absolut nicht sein. Ein schlechtes Ergebnis ist im hochklassigen Feld des ADAC GT Masters schnell passiert. Und hinter dem 22-jährigen Gesamtführenden drängeln sich mit Philipp Eng (Schnitzer Motorsport-BMW M6 GT3), Kelvin van der Linde und Markus Pommer (beide Aust Motorsport-Audi R8 LMS), dem derzeit noch rekonvaleszenten Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette C7 GT3-R) sowie Sebastian Asch (BWT Mücke Motorsport-Mercedes-AMG GT3) nicht weniger als fünf Piloten innerhalb von zehn Punkten.

Berücksichtigt man den Umstand, dass bei einem Rennwochenende des ADAC GT Masters insgesamt 50 Zähler zu erobern sind, wird klar: Entschieden ist noch gar nichts und die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Titelentscheidung erst eine Woche nach den Sachsenring-Rennen beim „Großen Preis von Weingarten“, dem Finale des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg, fällt – so wie dies schon seit 2011 der Fall ist.

Mehrere „Local Heroes“ freuen sich aufs Heimspiel
Für drei Fahrer und vier Teams des ADAC GT Masters stellt das große Saisonfinale am 23./24. September ein echtes Heimspiel dar. Das bedeutet in diesem Fall: Die Anreise zum Hockenheimring Baden-Württemberg beträgt weniger als hundert Kilometer. Als „Heimschläfer“ könnte dabei notfalls Dennis Marschall durchgehen. Der 21-jährige Sohn des früheren „Mister Markenpokal“ Thomas Marschall, der im Team Aust Motorsport einen Audi R8 LMS pilotiert, residiert in Eggenstein bei Karlsruhe, nur rund 40 Kilometer von Hockenheim entfernt. Platz 2 in der Rangliste der „Local Heroes“ nimmt ausgerechnet Teamkollege Markus Pommer ein. Der 26-Jährige kommt aus Neckarsulm, rund 65 Kilometer die Autobahn A6 entlang. Dabei hat der Rennstall der beiden keinen regionalen Bezug zum Hockenheimring: Aust Motorsport ist in Rietberg bei Bielefeld beheimatet. Nur knapp weiter als Pommer muss Patrick Assenheimer fahren, um nach Hockenheim zu gelangen. Der 25-Jährige aus dem Mercedes-AMG Team HTP Motorsport lebt in Heilbronn.

Die Pole Position bei den Teams in Bezug auf die Anreisedistanz hat Twin Busch Motorsport inne. Ihr Audi R8 LMS muss nur aus dem rund 45 Kilometer entfernten Bensheim nach Hockenheim transportiert werden. Kaum der Rede wert ist die Anfahrt auch für Schütz Motorsport aus Bobenheim/Roxheim, die ihren Porsche 911 GT3 R bereits nach 50 Kilometern wieder aus dem Auflieger holen können.

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